Augmented Reality mit A-Frame und AR.JS
Ein Beispiel
Schauen wir uns nun ein Beispiel an.
Scannen Sie mit Ihrem Handy den linken QR Code ein und rufen Sie die entsprechende Seite in Ihrem Browser auf. Dann richten Sie die Kamera auf den Hiro Marker. Warten Sie, bis das Modell geladen wurde.


Sie sollten nun einen einfachen türkisen Würfel sehen können, der den Marker überdeckt. Zumindest solange wie der Marker recht zentral in der Kamera zu sehen ist.
Aufgabe: Probieren Sie ein wenig herum:
Bewegen Sie die Kamera näher an den Marker heran und weiter von diesem weg.
Schauen Sie seitlich auf den Marker.
Verdecken Sie einen Teil des Markers mit Ihrer Hand.
Was fällt Ihnen auf?
Welche Erkenntnisse haben wir bislang?
Zunächst ist der Sichtraum durch die Kamera stark beschränkt. Ein sehr großes Objekt ist nicht auf dem Bildschirm darstellbar. Wenn der Marker sehr weit von der Kamera weg ist, wird er nicht mehr für die Kamera erkennbar sein.
Der Markeransatz eigent sich also eher für kleinere Objekte.
Auch muss der Marker möglichst frontal vor der Kamera sein. Ein Blick seitlich auf den Marker ist möglich, aber stößt schnell an seine Grenzen. Der Marker wird dann nicht mehr erkannt und das Objekt verschwindet.
Die Lichtverhältnisse müssen so sein, dass der Marker auch gut erkennbar ist. In schlecht beleuchteten Räumen kann die Kamera den Marker daher nicht erkennen.
Es bietet sich an, den Marker auszudrucken, statt ihn auf dem Bildschirm anzuschauen. So lässt sich auch besser perspektivisch auf den Marker schauen. Auch kann so nicht nur die Kamera sondern auch der Marker verschoben und gedreht werden.