Studierende produzieren Lernvideos - Selbstlernmodul

Stop Motion

Bei der Stop Motion Technik macht man ein Bild von etwas dann bewegt man es ein Stück und macht wieder ein Bild. Dieser Vorgang wird oft wiederholt und die Bilder schnell (min. 15 Bilder/ Sekunde) hintereinander abgespielt – so ergibt sich eine flüssige Bewegung, von dem, was fotografiert wurde. Diese ermöglicht es, Gegenstände zum Leben zu erwecken. Möchte man zum Beispiel die Legetechnik ohne Hände im Bild erstellen, ist das mit Stop Motion möglich.

In der Darstellung von Inhalten gibt es kaum Grenzen, fast jede Bewegung kann abgebildet werden. Hier kann man wirkliche Animationen erstellen. Diese Form eignet sich besonders gut, wenn der Zuschauer in die Welt eintauchen soll und die Inhalte durch die Story übermittelt werden sollen.

Symbolbild für eine Figur aus einem Stop-Motion Animationsvideo
Beispielbild Stop Motion (Screenshot aus unten verlinktem Video)

Wichtig zu beachten ist, dass diese Art der Videoproduktion sehr aufwändig ist. Es ist viel Geduld gefragt. Es kann sehr mühsam und repetitiv sein. Die technische Seite dahinter ist allerdings schnell zu verstehen und man kann Dinge machen, die man sonst mit keiner anderen Methode schaffen kann.
Die Kamera sollte für eine Szene so wenig wie möglich bewegt werden und auch die Lichtverhältnisse sollten gleichbleiben. Deswegen ist ein Stativ und die Aufnahme mit künstlichem Licht zu empfehlen. Die Qualität des Voiceovers ist sehr wichtig.