ILIAS of the Philipps-Universität Marburg

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4. Die eduScrum Artefakte

Die eduScrum Artefakte (Flip, Run up Chart, Definition of Done, die Definition of Fun und Product Backlog) sind Elemente der Methode, die die Arbeit in den eduScrum Teams unterstützen sollen. Sie sollen helfen, Tranparenz und die Möglichkeit für Überprüfung und Anpassung zu schaffen. Die in eduScrum definierten Artefakte wurden speziell so entworfen, dass sie die Transparenz der wesentlichen Informationen maximieren, die notwendig ist. Insbesondere die einzuhaltende Transparenz erhöht die Chance, dass den Lernendenteams ein erfolgreiches „Done“ bei den Lernzielen gelingt.

Im Folgenden werden die eduScrum Artefakte schlagwortartig charakterisiert:
Das Flip stellt das Herzstück in der Arbeit mit eduScrum dar. Es visualisiert alle Relevanten Informationen (Lernzielen (Storys), Akzeptanzkriterien, Definition of Done, Definition of Fun, und Aufgaben) und zeigt zu jederzeit transparent den Arbeitsfortschritt der Teams beim erreichen der Lernziele.
Das Run up Chart zeigt den eduScrum Teams prozessbegleitend ob sie auf einem guten Weg sind die Lernziele innerhalb der verbleibenden Zeit bis zum Ende des Sprints zu erreichen. Dem Run up Chart kann entnommen werden wie hoch das (durch das Planning Poker bestimmte) durchschnittliche wöchentliche Arbeitspensum sein sollte. Zudem zeigt es den Teams (über mehrere Sprints hinweg) wie viel sie durchschnittlich pro Woche leisten. Dies ist äußerst hilfreich für die Planung neuer Sprints.
Die Definition of Done zeigt ab wann eine Aufgaben als "Done" (erledigt) beurteilt werden kann. Die Definition of Done wird in Ko-Konstruktion zwischen der Lehrperson und den eduScrum Teams erstellt. Die Lehrperson gibt grundlegende Qualitätskriterien vor die erfüllt sein müssen, damit eine Aufgaben als erledigt (Done) betrachtet werden kann. Diese Vorgaben gelten Sprintübergreifend. Die eduScrum Teams ergänzen die Definition of Done (individuell in jedem Sprint neu) durch eigene Qualitätskriterien (dabei dürfen sie die Kriterien der Lehrperson nicht streichen oder abschwächen). Die Definition of Done stellt ein wichtiges und hilfreiches Prüfkriterium dar um zu bestimmen ob die gelieferte Qualität den Erwartungen der Lehrperson und den Ansprüchen des Teams gerecht wird.
Die Definition of Fun wird durch die eduScrum Teams bestimmt. Mit der Formulierung der Definition of Fun bestimmen die Teams wie sie zusammenarbeiten möchten und welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, damit die gemeinsamme Arbeit an einem Thema Freude macht. Wie nahezu alle Artefakte in eduScrum kann die Definition of Fun fortlaufend weiterentwickelt, ergänzt und verändert werden.
Das Product Backlog enthält ergänzende Materialien zu den jeweiligen Sprintthemen. Diese werden durch die Lehrperson zur Verfügung gestellt um die Teams mit Materielien zu versorgen die bei der Bearbeitung des Sprintthemas hilfreich sein könnten. Dabei stellt die Lehrperson sowohl Dokumente zur Verfügung die sie aufgrund ihrer Expertise auswählt als auch Informationen die von eduScrum Teams nachgefragt werden (weil sie zur Erreichung der Lernziele als notwendig erachtet werden). Gleichzeitig sind aber auch die eduScrum Teams aufgefordert interessante und hilfreiche Informationen im Product Backlog zu hinterlegen auf die sie gestoßen sind oder die sie eigenständig erstellt haben und die auch für andere Teams hilfreich sein könnten.

Last edited: 27. Jan 2020, 09:54, Sturm, Nico [sturmni]


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