ILIAS of the Philipps-Universität Marburg
AutorInnen: Ellen Strobl, Ruth Steinebach (Gestaltung); Barbara Fichtl M.A., Dr. Anna-Lena Körfer (Inhalt)
Abstract

Am Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung – Institut der Leibniz-Gemeinschaft(HI) in Marburg entsteht eine Vielzahl heterogener, größtenteils eher gering standardisierter Forschungsdaten im Bereich der Geschichte,Kunstgeschichte und verwandter Fächer wie z. B. Transkripte von Interviews, Karten, Dokumentationen von Provenienzmerkmalen oder CIDOC-CRM-basierte Ontologien. Am HI ermöglicht FDM, Forschung durch Archivierung nachvollziehbar und Forschungsdaten – wenn rechtlich und ethisch möglich – durch Publikation nachnutzbar zu machen. Das HI verfügt über einen Arbeitsbereich FDM in der Abteilung „Digitale Forschungs-und Informationsinfrastrukturen“ und hat Prozesse zum Aufbau sowie zur Koordination und Strukturierung des FDM aufgesetzt wie z. B. einen Abteilungen übergreifenden Arbeitskreis FDM, Beratungen und Handreichungen für Forschende sowie abgestimmte Softwarepakete für Forschungsprojekte. Die strategische Weiterentwicklung des FDMs am HI gelang in erster Linie über das Projekt „FDMHerder“(BMBF, 2017-2019), dessen Ergebnisse wichtige Impulse für den Aufbau eines Forschungsdatendienstes für die Ost-, Ostmittel-und Südosteuropaforschung „OstData“ (DFG, 2019-2022) geben. Das HI ist an den beiden NFDI-Konsortien „4Memory“und „4Culture“beteiligt. Das Poster präsentiert ein Kernthema des FDMs, mit dem alle Forschenden täglich konfrontiert sind: die Benennung und Versionierung von Dateien. Der FDM-Maßnahmenkatalog des HI empfiehlt eine Dateibenennung, die den Anforderungen an Maschinenlesbarkeit und inhaltliche Aussagekraft gerecht wird. Neben einer standardisierten Datums- und Versionseingabe und der Trennung aller Elemente mit Unterstrich spricht das HI die Empfehlung aus, Präfixe für Dokumentarten in den Dateinamen aufzunehmen wie z. B. PRE für „Presentation“ (Präsentation) oder MIN für „Minutes“ (Protokoll).