Abrechnung einer Implantation von Bestrahlungs-Marker-Seeds im Bereich der Nebenniere zur Vorbereitung einer Cyberknifebehandlung

Az. L 4 KR 739/17

Leitsatz
1. Bei dem Setzen von sog Bestrahlungsmarkerseeds (Goldmarker) handelt es sich um eine Operation.

2. Bei der im OPS 2016 vorgenommenen Änderung im OPS 5-509.0 handelt es sich um eine Neuregelung, die nur die Leber betrifft.

3. Die Abrechnung richtet sich auch bei der Nebenniere nach dem 5. Kapitel der OPS 2014
(OPS 5-073.x.).

4. Bei der Platzierung von Markerseeds an inneren Organen des menschlichen Körpers fehlt es an jeglicher Vergleichbarkeit mit den in dem OPS 8-527 gemeinten und konkret aufgezählten Fixations- und Behandlungshilfen.

Fundstelle: Bayerisches Landessozialgericht, Urteil vom 15. Februar 2019 – L 4 KR 739/17 –, juris.

Modul: P 205; Modul P 205 (Vertiefungsmodul): Einkauf und Verkauf

Normen: SGB 5 § 109 IV 3; § 301 II 2; KHEntgG § 7 I 1 Nr. 1; § 9 I 1 Nr. 1; § 11; § 17b II; OPS 2014 Nr. 5-073.x; Nr. 5; 5-509.0; Nr. 8-527; FPVBG 2014 Anl. 1 Teil a Nr. K03B

Stichworte: Krankenversicherung; Krankenhausvergütung; Abrechnung einer Implantation von Bestrahlungs-Marker-Seeds im Bereich der Nebenniere zur Vorbereitung einer Cyberknifebehandlung



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